Gin Talk · Berlin
Willi Bittorf im Gin Talk: warum eine Bar ohne Gin JUNIPER JACK mag
Willi Bittorf war Bar Manager der Bar am Steinplatz in Berlin, die zur Zeit des Interviews bewusst keinen Gin ausschenkte. Trotzdem nennt er JUNIPER JACK einen „so ehrlichen Gin“ und eine „sympathische Kante, die jeden Drink steht“. Seine Tipps: Gin Tonic mit Swiss Mountain Spring oder Dr. Polidori, und ein Corpse Reviver No. 2 mit Belsazar Rosé.
Zum Corpse Reviver ↓Vom Wirtshaus an die Lang Bar
Willi kenne ich länger als JUNIPER JACK. Ich war damals für die Weine von Schloss Proschwitz unterwegs, er war Restaurantfach-Lehrling in einem Wirtshaus. Eine kurze Begegnung, eigentlich nicht der Rede wert.
Jahre später stand ich mit JUNIPER JACK im Gepäck an der Lang Bar des Waldorf Astoria in Berlin, und hinter dem Tresen stand Willi. Ich habe ihn sofort wiedererkannt. Er hat, wie er Doreen später erzählt hat, in dem Moment nur gedacht: „Bitte nicht noch eine neue Marke!“ Damals kam gefühlt jede Woche ein neuer Gin auf den Markt. Der erste Schluck hat ihn umgestimmt. Seine Worte: „Endlich wieder ein Gin mit direkter, klarer Struktur. Mit Power. Ordentlich Umdrehungen.“
Im Juni 2018 hat das Barteam des Waldorf Astoria JUNIPER JACK übrigens als zweiten Gang seines Gin-Tonic-Menüs serviert, angekündigt als „Wacholderbombe“. So stand es in der Berliner Morgenpost.

Eine Bar ohne Gin
Die Bar am Steinplatz hat zur Zeit des Interviews keinen Gin serviert. Willi führte damit eine Tradition von Christian Gentemann fort. Der Grund waren die vielen „Wacholder-basierten Experimente“, die als Gin getarnt die Tresen überschwemmt haben, von Matcha bis Kokos. „Der Ursprungsgedanke des Gins war uns häufig einfach viel zu weit weg“, sagt Willi.
Gäste, die nach Gin fragten, bekamen stattdessen eine kleine Geschichtsstunde über Genever, den Urgroßvater des Gins. In unserer Navy Strength sieht Willi trotzdem ein Destillat, das eine Hommage an die alten Zeiten verkörpert und gut zum Repertoire aus Doppelwacholder und Genever.
Dasselbe Prinzip galt beim Schaumwein. Champagner flog von der Karte, deutscher Sekt kam dafür, unter dem Hashtag #MachtSektWiederGross.
Wacholder trifft Koriander
Beim ersten Schluck dachte Willi an Koriandergeist, „da sich Wacholder und Koriander typische Merkmale teilen und ihre Aromen sich optimal ergänzen“. Das sehen wir genauso. Bei uns heißt der Koriander Sir Coriander und ist der Partner des Wacholders, der ihn erst richtig zum Strahlen bringt. Gemeint sind die Samen, pfeffrig und zitronig. Korianderblätter mag ich übrigens überhaupt nicht.
Daraus entstand Willis Gimlet-Idee: ein Gimlet, bei dem Koriandergeist das Lime Cordial verstärkt, geschüttelt und mit Berliner Weiße aufgegossen. Die Kohlensäure bricht die Aromen auf und rundet den Drink säuerlich ab. Den klassischen Gimlet und unseren Yuzu Gimlet findest du auf der Seite Gimlet.

Sein Signature: Corpse Reviver No. 2
Die Idee stammt aus Willis Zeit in London. Der Corpse Reviver No. 2 war damals gerade im Trend und erinnert ihn an seine erste Hoteleröffnung. Willi tauscht den klassischen Lillet gegen Belsazar Rosé, einen Wermut aus dem Schwarzwald.
„JUNIPER JACK ist so ausdrucksstark und durchsetzungsfähig, dass er in Kombination mit Belsazar Rosé wie ein Booster wirkt. Selbst kleine Mengen schmeckt man überall heraus.“
Genau darauf kommt es bei diesem Drink an: Bei gleichen Teilen muss der Gin gegen Likör, Wermut und Zitrone bestehen.
Zutaten für 1 Corpse Reviver No. 2 nach Willis Idee
- 2,5 cl JUNIPER JACK London Dry Gin
- 2,5 cl Belsazar Rosé
- 2,5 cl Orangenlikör, zum Beispiel Cointreau
- 2,5 cl frisch gepresster Zitronensaft
- 1 Spritzer Absinth
Das brauchst du
- Shaker
- Barsieb und Feinsieb
- Coupette, vorgekühlt
Zubereitung
- Die Coupette vorkühlen und mit dem Spritzer Absinth ausschwenken.
- Gin, Belsazar Rosé, Orangenlikör und Zitronensaft mit viel Eis in den Shaker geben.
- Etwa 12 Sekunden kräftig schütteln.
- Doppelt abseihen, damit keine Eissplitter ins Glas kommen.
Willi hat uns die Idee verraten, aber keine Mengen. Wir mixen ihn deshalb nach der klassischen Formel aus dem Savoy Cocktail Book von 1930: vier Zutaten zu gleichen Teilen, ein Hauch Absinth. Nur der Lillet wird bei Willi zum Belsazar Rosé.
Willi Bittorf in Kürze
| Bar am Steinplatz | Bar Manager in Berlin, Bar ohne Gin auf der Karte (Stand Interview) |
|---|---|
| Seine Lehrzeit | Restaurantfach im Wirtshaus bei Siegfried Höller: „Ein guter Kellner kann überall arbeiten, am Zapfhahn, auf der Terrasse oder im Sternerestaurant!“ |
| Seine Lehrmeister an der Bar | Christian Maspes, Headbartender der Gong Bar in London, und Roland Pröhl, Gastgeber im Regent Berlin |
| Waldorf Astoria Berlin | Lang Bar, hier traf ich ihn mit JUNIPER JACK wieder |
| Sein Motto | „Ich bevorzuge einfach und gut. Einfach gut.“ |
| Eigentlich wollte er | Synchronsprecher werden |
Willis Tipps für JUNIPER JACK
| Wie | Willis Tipp |
|---|---|
| Gin Tonic | mit Swiss Mountain Spring Tonic oder Dr. Polidori Tonic Water. Beide lassen „genügend Spielraum für den Gin“ |
| Klassiker | „In Klassikern oder zum Tonic.“ Von „Obstsalat im Glas“ hält er wenig |
| Gimlet | mit Koriandergeist im Cordial und Berliner Weiße als Filler |
| Corpse Reviver No. 2 | mit Belsazar Rosé statt Lillet |
Das passende Mischverhältnis für deinen Gin Tonic rechnest du im Gin-Tonic-Rechner aus.

„JUNIPER JACK ist einfach eine sympathische Kante, die jeden Drink steht.“
Das komplette Interview von Doreen Philipp

Doreen Philipp ist seit 2005 Barkeeperin, u. a. im Bayerischen Hof München und im Mandarin Oriental München. Für den Gin Talk trifft sie Menschen aus der Barszene. Auf Instagram findest du sie als gagacocktails.
Transparenz: Wir nehmen keinen Einfluss auf Inhalt und Gespräch. Willi Bittorf hat keine Vergütung oder sonstige Vorzüge bekommen, nur den Gin zur Verkostung.
„Sympathische Kanten, rund gesagt.“
Doreens komplettes Interview mit Willi Bittorf lesen
Eine sympathische Kante!
Als mein Interviewpartner Willi Bittorf im Rahmen einer Verkostung von “sympathischer Kante” sprach, bezog er sich eigentlich auf den Geschmack des zu degustierenden Gins. Mir jedoch schienen der qualitativ bombige Underdog namens JUNIPER JACK und der bescheidene, aber definitiv einprägsame Bar Manager der Bar am Steinplatz - Willi Bittorf - eine ganze Menge gemeinsam zu haben: Sympathische Kanten, rund gesagt. Hier Willis Sicht der Dinge, wenn es um Gin generell, JUNIPER JACK im Besonderen - und um die Zukunft dieser einstig verteufelten, heute jedoch hoch gelebten Spirituosenkategorie geht.
Zum Start erst einmal ganz galant gefragt: Woher kennen sich der Schöpfer des Premium Gins aus Sachsen und der Bar Manager der Bar am Steinplatz (welche übrigens bis heute kategorisch keinen Gin serviert) überhaupt?
Die Antwort liegt wie immer im weichen Abgang der weinbadenden Zunge: Als Jörg Fiedler - vor Aufbau seiner eigenen Ginmarke - noch im Namen der Weine von Schloss Proschwitz unterwegs war und den sympathischen Restaurantfach Lehrling Willi im Wirtshaus kennen lernte. Sprächen wir hierbei nicht von Jörg, wäre dies vermutlich nicht nur der Anfang, sondern gleichbedeutend auch das Ende der Geschichte. Jedoch erinnerte sich der charmismatische Weinkenner und heutige Spirituosenerzeuger Jörg noch Jahre später - bei einer zweiten Begegnung mit Herrn Bittorf an der Lang Bar des Waldorf Astorias - an den sympathischen Kanten- Charme Willis. Der heutige Barmanager der Bar Am Steinplatz - damals drohend in der Flut der neuen Gins zu ertrinken - dachte sich im Stillen: “Bitte nicht noch eine neue Marke!” Glücklicherweise änderte sich seine leicht vorbelastete Einstellung bereits in jener Sekunde, als sich der erste Tropfen der Wacholderbombe namens JUNIPER JACK auf seiner Zunge Luft machte.
Mit dieser mannsgeballten Aromendichte ist nämlich nicht zu spassen! Ein “so ehrlicher Gin”, wie Willi formuliert, war ihm kurzum schon lange nicht mehr unter die Fittiche gekommen.
Nostalgie für die Klassiker, die Legenden, kam auf. “Endlich wieder ein Gin mit direkter, klarer Struktur. Mit Power. Ordentlich Umdrehungen. Mit Überzeugung und Kraft. Ein Produkt, dass seinen Mann steht.”. wie Bittorf formuliert. “Ich finde JUNIPER JACK absolut geradlinig und unverblümt. Er ist so ausdrucksstark, dass die Geschmacksnerven balancieren zwischen verliebt und beinahe overwhelmed.”
Die Antwort auf meine Frage, Wie er JUNIPER JACK demnach am besten positioniert sieht - pur, mit Tonic oder vermixt? - kommt wie aus der Pistole geschossen: “In Klassikern oder zum Tonic.” Hierbei federführend für ihn persönlich ist Michael Schneider´s Swiss Mountain Spring Tonic oder das Dr. Polidori Tonic Water. Beide ließen “genügend Spielraum für den Gin und können mit der satten Eleganz des Wacholderkönigs mithalten".
Von Obstsalat im Glas hält der straighte Connoisseur allerdings wenig: “Ich bevorzuge einfach und gut - einfach gut.” so Bittorf.
Meine Neugier gewinnt nun endgültig und ich frage, Wieso ein so geradezu philosophisch klingender Wacholder- Amante nun generell keinen Gin hinter seinem Tresen hat? “Wir trinken selbst richtig gerne Gin - fahren aber mit Christian Gentemanns’ Tradition fort, derzeit Keinen zu servieren…” so Bittorf. Grund hierfür waren in der Vergangenheit die vielen "Wacholder- basierten Experimente”, welche als Gin getarnt die Bartresen übermannten.
Von Matcha bis Kokos waren in ihnen sämtliche - teils unaussprechliche - Zutaten zu finden, welche dem Wacholder eher den Kampf ansagten, als ihn zu pushen. “Der Ursprungsgedanke des Gins war uns häufig einfach viel zu weit weg.” erklärt Bittorf. “Insbesondere in JUNIPER JACK’s Navy Strength sehen wir allerdings ein Destillat, dass eine Hommage an die alten Zeiten verkörpert und er passt sehr gut zu unserem Repertoire von Doppelwacholder und Genever.” Die teils etwas verwunderten Gäste reagieren auf die Abstinenz des Gins im Idealfall übrigens mit Neugier - und genießen eine gratis Geschichtsstunde, wenn das Team vom Urgroßvater des Gins und dem holländisch- spanischen Krieg berichtet.
Allerdings ist in der Bar am Steinplatz der “back to the roots” Gedanke kein Einzelfall: Auch den Champagne hat das Team aus dem Repertoire verbannt - und mit fantastischen Produkten deutscher Winzer ersetzt.
Unter dem Hashtag #MachtSektWiederGross werden zwei Fliegen mit einer Klatsche geschlagen: Zum Einen wird betont, dass Sekt nicht minderwertiger ist als Champagne (sofern er mit Liebe und Erfahrung gekeltert wurde) und zum Anderen, dass dieses Team nicht everybodyś darling sein will - sondern authentisch. Ich schmunzle und denke wieder einmal an das Sinnbild der rundgeformten Kante ;)
Willi Bittorf möchte eine Sonderedition des JUNIPER JACKs im neuen Konzept Mitte 2020 - “aufgrund der Authentizität dieses wahrhaft klassischen Premium Gins” - übrigens keineswegs ausschließen. Vorerst sind die Infos zur neuen Barkarte noch streng unter (dem Gin-) Verschluss, gelüftet werden sie jedoch bald - gepaart mit einer bittersüßen Brise an Chinin!
Nun aber zur Frage, Welche möglichen Geschmacks Kompositionen Willi denn beim Verkosten von JUNIPER JACK in den Sinn gekommen sind? “Kaum war der erste Wacholdertropfen auf der Zunge, schon kam mir Koriandergeist in den Sinn. Ich habe das sofort so assoziiert, da sich Wacholder und Koriander typische Merkmale teilen und ihre Aromen sich optimal ergänzen.”
Dabei orientierte er sich quasi an einen Gimlet, bei dem der Lime Cordial jedoch vom heiligen Geist der aromendichten Gewürzpflanze Koriander verstärkt wird. “Die Mixtur wird dann geshaked und zu guter Letzt mit Berliner Weiße aufgegossen.” (Bei dem Gedanken allein applaudieren meine Geschmacksknospen.) “Speziell die Kohlensäure des legendären obergärigen Bieres “Berliner Schneeeule” bricht die geschlossenen Aromen des Drinks optimal auf - und rundet das Getränk wunderbar säuerlich ab.” so Bittorf.
Die Assoziation des bekannten Berliner Bar Managers von JUNIPER JACK mit Koriander, Cordial und Berliner Weiße lässt mich neugierig werden.
Worin liegen seine Wurzeln? Was - oder wer - hat ihn in seinem Schaffen beeinflusst? Der sympathische Mixologe lächelt: “Ich schätze meine Verbundenheit mit bodenständigen, deutschen Getränken hängt mit meiner Lehrzeit im Wirtshaus zusammen. Mein damals 62 jähriger Ausbilder Siegfried Höller - unverkennbar mit Zwirbelbart und Halbglatze - lehrte mich viel über den Umgang mit den Gästen und auch über das persönliche Wachsen. Er pflegte immer zu sagen: “Ein guter Kellner kann überall arbeiten - am Zapfhahn, auf der Terrasse oder im Sternerestaurant!” Ferner beeinflusst in mixologischer Hinsicht hat Bittorf im Anschluss der damalige Headbartender der Gong Bar in London, Christian Maspes.
“Diesem verrückten Italiener konnte in Sachen Show keiner etwas vormachen!” Und zu guter Letzt bekam Willi seinen vollendeten Feinschliff im Regent in Berlin, vom legendären Gastgeber und Afternoon Tea- Experte Roland Pröhl.
Wie steht es nun aber mit der Zukunft des Gins? Der vom Schreiben begeisterte Hobbykoch, welcher eigentlich Synchronsprecher werden wollte, spricht hierbei direkt aus der Seele:
“Gin ist und bleibt ein Evergreen. Manche fragen nach speziellen Tonics, Andere genießen ihn ganz pur oder auf Eis. Trend momentan ist die Kombination mit "slim tonics", für figurbewusste Genießer. Aber er ist und bleibt ein Genuss.” Dem ist wohl nichts hinzuzufügen! Amen ...
Wie aber entstand seine Vorstellung für einen Signature Cocktail mit JUNIPER JACK?
“Die Idee, eine Version des Corpse Revivers No.2 zu kreieren, führt auf meine Zeit in London zurück.” Dieser ausdrucksstarke Drink war damals nämlich - ausgerechnet neben dem flachen Drink mit dem wilden Namen Porn Star Martini - gerade voll im Trend und lässt seinen Schöpfer wehmütig an seine erste Hoteleröffnung zurück denken. “JUNIPER JACK ist so ausdrucksstark und durchsetzungsfähig, dass er in Kombination mit Belsazar Rosé wie ein Booster wirkt. Selbst kleine Mengen schmeckt man überall heraus.”so der Gin- affine Spirituosen-Liebhaber. “JUNIPER JACK ist einfach eine sympathische Kante, die jeden Drink steht.” formuliert Bittorf - und könnte dabei ebenso gut sich selbst gemeint haben ;)
Dazu passt
Für Willis Lieblingsabfüllung die Navy Strength, für den Corpse Reviver und den Gin Tonic den London Dry.
Häufige Fragen
Wer ist Willi Bittorf?
Willi Bittorf ist Barkeeper aus Berlin. Er hat im Wirtshaus Restaurantfach gelernt, an der Lang Bar des Waldorf Astoria gearbeitet und war Bar Manager der Bar am Steinplatz. Geprägt haben ihn Christian Maspes von der Gong Bar in London und Roland Pröhl vom Regent Berlin.
Warum servierte die Bar am Steinplatz keinen Gin?
Zur Zeit des Interviews führte Willi Bittorf eine Tradition von Christian Gentemann fort. Der Grund waren die vielen Gins, bei denen der Wacholder hinter exotischen Zutaten verschwand. Stattdessen gab es Doppelwacholder und Genever.
Welches Tonic empfiehlt Willi Bittorf zu JUNIPER JACK?
Swiss Mountain Spring Tonic oder Dr. Polidori Tonic Water. Beide lassen dem Gin genug Spielraum.
Wie mixt man einen Corpse Reviver No. 2?
Klassisch zu gleichen Teilen: je 2,5 cl Gin, Lillet, Orangenlikör und Zitronensaft mit Eis schütteln und in eine mit Absinth ausgeschwenkte Coupette abseihen. Willi Bittorf ersetzt den Lillet durch Belsazar Rosé.
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Quellen: Interview von Doreen Philipp mit Willi Bittorf für JUNIPER JACK; Berliner Morgenpost, „Barteam des Waldorf Astoria zeigt die Vielfalt des Gin Tonic“, 07.06.2018; Harry Craddock, The Savoy Cocktail Book, 1930 (Corpse Reviver No. 2).